Jugendhilfe

Jugendhilfe in der Fürstenbergerschule

 

Das Projekt „Jugendhilfe Schule“ wurde in den vergangenen Jahren an vielen Schulen eingeführt. In Frankfurt wird das Projekt über das Stadtschulamt finanziert und von freien Jugendhilfeträgern durchgeführt.

In der Fürstenbergerschule erfolgt die Durchführung durch die pädagogischen Mitarbeiter der PRO INKLUSIO gGmbH; eine Tochtergesellschaft des Bildungswerks der hessischen Wirtschaft e.V.

www.pro-inklusio.org             www.bwhw.de

 

Kontakt und unsere Sprechzeiten

 Montag bis Freitag von 08:30 – 15:30 Uhr

Unser Büro finden Sie im Erdgeschoss der Fürstenbergerschule im Raum 005.

Telefonnummer Jugendhilfe-Büro: 069 212 34705

 

Nadja Karrenbauer (B.A. Sozialpädagogin)

Mobil 0151 – 44 15 75 61

Mail karrenbauer.nadja@pro-inklusio.org

 

Nurettin Agatay (B.A. Sozialpädagoge)

Mobil 0151 44 15 75 63

Mail agatay.nurettin@pro-inklusio.org

 

Schülerinnen und Schüler suchen uns vorwiegend während der Pausenzeiten auf; können im Notfall aber auch mal den Unterricht verlassen. Eltern können mit uns telefonisch oder per Email einen Termin vereinbaren. Falls Ihnen ein Termin innerhalb der Sprechzeiten nicht möglich sein sollte, melden Sie sich gerne und wir finden einen passenden Termin.

Für Lehrkräfte wird eine Sprechstunde angeboten und es können darüber hinaus Termine mit der

Jugendhilfe vereinbart werden.

 

Die Angebote der Jugendhilfe

 Sozialkompetenztraining

Die Jugendhilfe bietet in der Klassenstufe 5 einmal wöchentlich zweistündig Sozialkompetenztraining an. Im Sozialkompetenztraining werden die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit oder Konfliktlösefähigkeit gefördert. Mittels Kooperationsübungen, Gruppengesprächen und spielerischen Übungen werden die Klassengemeinschaft gefördert und die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler trainiert. Die Jugendhilfe orientiert sich dabei an einem selbst erarbeiteten Curriculum. Im Rahmen des Sozialkompetenztrainings wird der Klassenrat eingeführt, ein demokratisches Instrument um Konflikte in der Klasse zu lösen, aber auch um Abstimmungen zu tätigen und das Schulleben aktiv mitzugestalten.

In der Klassenstufe 6 kann die Jugendhilfe je nach Bedarf den Klassenrat begleiten, aber auch weitere Angebote im Sozialkompetenztraining anbieten. Auch in den höheren Klassenstufen 7-10 kann die Jugendhilfe bei Bedarf Elemente aus dem Sozialkompetenztraining zu den jeweiligen Problemlagen der Klasse anbieten oder einen Projekttag dazu entwickeln.

 Beratung und Einzelfallhilfe

Die Jugendhilfe ist für die Schülerinnen und Schüler Ansprechpartner in jeglichen Problemlagen. Dies können Konflikte mit Mitschüler/-innen oder Lehrkräften sein, aber auch eine schwierige Situation zu Hause oder im persönlichen Umfeld. Bei Bedarf bezieht die Jugendhilfe Eltern und/ oder Lehrkräfte mit ein. Die Jugendhilfe ist erste Anlaufstelle, vermittelt aber in der Regel an weitere Stellen. Zum Beispiel bei einer vorliegenden Suchtproblematik an eine Beratungsstelle. Weitere Vermittlungsstellen wären zum Beispiel Nachhilfeanbieter, Betreuungsangebote, die Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pro Familia und andere Therapieangebote. Die Jugendhilfe unterstützt Schülerinnen und Schüler und deren Eltern ebenfalls bei der Zusammenarbeit mit Ämtern und dem Stellen von Anträgen.

Eltern und Lehrkräfte können sich nach vorheriger Terminvereinbarung an uns wenden.

 Kinderschutz

Die Jugendhilfe und die Schule nehmen im Rahmen eines Kinderschutztandems den Kinderschutz an der Schule wahr. Das Frankfurter Modell zum Schutz von Kindern und Jugendlichen findet auch in der Fürstenbergerschule Anwendung. Das Kinderschutztandem bilden Frau Nadja Karrenbauer (Jugendhilfe) und Frau Silke Weber (Schule). Bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung können sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler oder auch Eltern an das Tandem wenden.

Lernferien

In den Oster-, Sommer- und Herbstferien bietet die Jugendhilfe ein einwöchiges Ferienangebot an. Das Angebot reicht von freizeitpädagogischen Ausflügen bis hin zu Projektwochen zum Beispiel zum Thema Ernährung. Etwa drei Wochen vor den Ferien wird das Angebot in den unteren Klassenstufen (5-7) angekündigt und die Schülerinnen und Schüler können sich im Büro der Jugendhilfe eine Anmeldung besorgen. Anmeldungen müssen von den Eltern unterschrieben und meist mit einem kleinen Teilnehmerbeitrag wieder bei der Jugendhilfe abgegeben werden.

Schülerwohnung

Die Schülerwohnung ist ein Raum im Keller des Schulhauses, der nicht wie ein Klassenraum eingerichtet ist. Ein Kuschel-Teppich, gemütliche Sessel und eine Bastelecke bilden einen Rückzugsort für die Schülerinnen und Schüler. Die Schülerwohnung wird vom Schülerparlament der Fürstenbergerschule als Sitzungs- und Planungsraum verwendet. Weiter ist ein selbstverwalteter Jugendtreff in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern geplant.

Schülerparlament/ SV-Arbeit

Die Jugendhilfe unterstützt die Arbeit des Schülerparlaments der Fürstenbergerschule, gemeinsam mit der Vertrauenslehrkraft. Die Schülervertretung wird vom Schülerparlament (SchüPa) übernommen und es besteht aus 2 Abgeordneten pro Schulklasse, insgesamt aus 26 Schülerinnen und Schülern. Die SuS setzen sich für die Rechte der Schülerschaft ein, bringen Ideen, Beschwerden und Wünsche aus den jeweiligen Klassenräten mit in die Parlamentssitzungen und gestalten aktiv das tägliche Schulleben.

Das SchüPa wurde zu Beginn des Schuljahres 2018/19 gegründet. Zu Beginn des Schuljahres fährt das Parlament gemeinsam auf Parlamentsfahrt um sich besser kennenzulernen und die Arbeit des SchüPas vorzubereiten. Auf der letzten Fahrt ist die Satzung des Schülerparlaments entstanden. Außerdem wurden Ziele festgelegt, die sie in diesem Schuljahr erreichen möchten. Bisher konnte eine Nikolaus-Aktion und eine Weihnachtsfeier realisiert werden. Geplant sind außerdem die Einrichtung eines Schul-Kiosk, die Planung eines Abschlussballs der 10. Klassen und eines Sommerfestes für die ganze Schule. Andere Ideen sind die Organisation von Sport-Turnieren mit anderen Schulen, die Forderung von mehr AG-Angeboten oder die Einführung einer Pfandtonne.

Angebot Intensivklassen

In der Fürstenbergerschule werden aktuell 2 Intensivklassen geführt. Die Schülerinnen und Schüler der Intensivklassen leben noch nicht lange in Deutschland bzw. Frankfurt. Die Jugendhilfe veranstaltet verschiedene Angebote, damit die SuS das neue Lebensumfeld besser kennenlernen können. Dazu gehören zum Beispiel eine Stadtrallye, der Besuch kultureller Einrichtungen, aber auch Sozialkompetenztraining. Besonders positive Erfahrungen konnten in der Projektarbeit mit einer Regelklasse gesammelt werden.

AG Sport gegen Gewalt

Herr Agatay bietet jeden Dienstagnachmittag sein AG-Angebot „Sport gegen Gewalt“ in der Turnhalle der Fürstenbergerschule an. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler (Klasse 5-10), die entweder ihr Selbstvertrauen stärken und mehr aus sich herauskommen wollen oder an SuS, die Schwierigkeiten haben ihre Aggressionen zu kontrollieren und häufiger in Konflikte geraten. Aber natürlich auch SuS, die sich sportlich betätigen möchten.

In der AG lernen die SuS einen konstruktiven Umgang mit Gefühlen wie Ärger und Wut; sie trainieren Körper und Geist, verbessern ihre Konzentration und Ausdauer und erlernen Schlag- und Tritttechniken. Respekt, Höflichkeit und Toleranz sind Themen, die gemeinsam mit den Teilnehmenden besprochen werden. Ziel sind die Stärkung des Selbstwertgefühls, Förderung der Konfliktlösefähigkeit und Förderung des Selbstvertrauens.

Begleitung des Übergangs von Grundschule zur Realschule

Der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule ist ein großer Schritt. Um diesen Übergang für die Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten, steht die Jugendhifle mit den abgebenden Grundschulen in Kontakt, nimmt Wünsche der Eltern und Kinder entgegen und informiert sich über Besonderheiten. Zum Ende eines jeden Schuljahres veranstaltet die Fürstenbergerschule gemeinsam mit der Jugendhilfe einen Kennenlern-Nachmittag für die zukünftigen 5. Klässler.

Die Jugendhilfe unterstützt die zukünftig unterrichtenden Klassenlehrkräfte bei der Einteilung der Klassen.

 Berufsorientierung/ -beratung

In Klasse 9 und/ oder 10 bietet die Jungendhilfe Projekttage zum Thema Berufsorientierung und Bewerbungen schreiben an. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich bezüglich einer Perspektivberatung an die Jugendhilfe zu wenden, wenn sie noch keine Vorstellung haben wie es nach der Schule für sie weiter geht. Eltern können sich ebenfalls bei uns zu den verschiedenen Möglichkeiten ihres Kindes beraten lassen.

In Klasse 7 beteiligt sich die Jugendhilfe an der Durchführung des Kompetenzfeststellungsverfahrens (KomPo7) und in Klasse 8 an dem Werkstatt-Projekt BoP (Berufsorientierungsprogramm).